Kapelle der Vierzehn Nothelfer - Friedhofkapelle


Vor der Stadt Kaiserstuhl befindet sich die um 1530 erbaute Kapelle der Vierzehn Nothelfer mit polygonalem Chor, Treppengiebel und elegantem Glockentürmchen mit Spitzhelm. Nothelfer sind Heilige, die in Zeiten besonderer Sorge um Fürbitte angerufen werden. Möglicherweise steht die Errichtung der Kapelle im Zusammenhang mit den Ereignissen der Reformation. 1531 kehrte Kaiserstuhl nach einer kurzen Zeit des Eingehens auf das reformierte Glaubensbekenntnis zum katholischen Glauben zurück. Der schlichet Innenraum der kleinen Kapelle, erhellt von zwei spätgotischen Masswerkfenstern, birgt einen Altar aus dem 18. Jahrhundert mit einer Pietà. Die trauernde Gottesmutter mit dem Leichnam ihres Sohnes Jesus auf dem Schoss wird von Maria und Johannes dem Täufer flankiert. Darüber erhebt sich in einer Nische ein Auferstehungschristus mit Kreuzfahne.

(aus Schweizerischen Kunstführer GSK – Franziska Wenzinger Plüss und Brigitte Frei-Heitz)

Kirche Sankt Katharina ¦ Kapelle «Sankt Agatha» Fisibach